Scheeßel. „Wir haben heute zigtausende Pfanddosen auf dem Hurricane-Gelände für Hanseatic Help gesammelt“, freut sich Michael Wegner, designierter Präsident des Scheeßeler Lions Clubs. Die Lionsfreunde zogen zunächst mit Trecker und Wagen über das weitläufige Campinggelände, um brauchbare Zelte und Schlafsäcke einzusammeln. „Pfanddosen-Spenden sollen darüber hinaus dabei helfen, weitere Bedürfnisse von Obdachlosen zu decken“, berichtet Felix Horch, der die Aktion in seinem Präsidenten-Jahr ins Leben rief. Mit dabei sind zahlreiche junge Helfer der Hamburger Hilfsorganisation, die bereits seit 2015 auf dem Hurricane sammelt. Felix Horch: „Gemeinsam wollen wir anpacken, um zu helfen.“

Ab 8 Uhr morgens waren die Lions am Montag auf dem Gelände unterwegs, um die Spenden zu sammeln. Mit dem Anhänger können die Helfer in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit auf dem großen Gelände effektiver unterwegs sein. Banner an beiden Seiten wiesen auf die Aktion hin. Leider stehen sie dabei in Konkurrenz zu zahlreichen unberechtigten privaten Sammlern, die durch den Zaun eindringen und die Pfandinseln plündern, die von Spendern für die Hilfsorganisationen bedacht wurden. Horch: „Da müssen wir schnell sein und vielleicht in Zukunft zwei Gespanne einsetzen. 

Hanseatic Help unterhält in Hamburg mehrere Shops, wo sich Bedürftige mit Second-hand-Kleidung versorgen können. Darüber organisierten die Helfer inzwischen über 300 Transporte in Krisenregionen. 10 Millionen Kleidungsstücke gingen auf diese Weise bis jetzt durch die Hände der 150 Ehrenamtlichen und 50 hauptamtlichen Helfer. Auch aus der hiesigen Region können Hilfsorganisationen auf die Bestände des Hamburger Lagers zurückgreifen.

Foto (Hanseatic Help): Michael Wegner, Felix Horch, Darna Brandes, Michael Schimkatis, Andreas Viets und Detlev Kaldinski sammelten auf dem Hurricane 2026